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Der Glaube an die Kraft des Hufeisens |
By:
Lia Fernandes |
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Im deutschen Wortschatz wird das Wort „Glück“ in mehreren Zusammenhänge verwendet. Immer wieder taucht „Glück“ in den verschiedensten Redewendungen oder gar alltägliche Satzbildungen auf. Zu den am häufigsten gebrauchten Ausdrucken gehören „viel Glück“, „auf gut Glück“ oder auch „Glück gehabt!“. Glück strahlt etwas Positive aus, es deutet auf ein erhofftes oder unerwartete positive Ereignis hin. „Glück“ hat eine direkte Verbindung mit dem „glücklich sein“.
Glück ist ein nicht geplanter Vorgang, der einem „zufällig“ ergeht. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch vom „Schicksal“. Um dem Schicksal „voraus zukommen“ bzw. dem Glück „nach zu helfen“, entstanden mit der Zeit Glücksbringer. Glücksbringer sind Gegenstände oder Symbole, die bei sich getragen werden oder im Haus eingerichtet werden. Sie sollen dem Menschen Glück bringen und ihn vor dem Schlechten schützen. Der vielleicht älteste und bekannteste Glücksbringer ist das Hufeisen.
Hufeisen sind eine Art „Pferdeschuhe“, die dem Pferd auf seine Hufen aufgebracht wird. Ein Hufeisen ist Stück Eisen das in einem „U“ gebogen wir. Hufeisen werden von dem Hufbeschlagschmied (Hufschmied) angefertigt und an den Pferden angelegt. Durch Nagellöchern, die sich im Eisen befinden, kann der Hufschmied das Eisen mit Nägeln an der Hufe befestigen.
Schon seit immer, wurden Pferde als Hilfsmittel des Menschen genutzt und brachten so viele Vorteile mit sich. Sei es als Verkehrsmittel, als Reit- und Zugtiere, als Trägertier, als Kampftier oder als Fleischlieferant, das Pferd erfühlten für den Menschen die verschiedensten Aufgaben. Ein Pferd war dem Menschen teuer und wertvoll, ein Pferdetod war immer eine schwerer Verlust. Menschen versuchten mit allen Mittel das Pferd so gut wie möglich zu schützen und es lange gesund am Leben zu halten.
Die ersten Versuche waren im alten Ägypten, wo geflochtene Sandalen aus Bast oder Lederschuhe verwendet wurden, die jeweils mit Stricken oder Riemen ans Pferdebein gebunden wurden. Die Römer erweiterten diese Technik und verwendeten bereits Hufbeschlag aus Bronze oder Eisen. Doch das Anlegen sollt noch immer Problematik sein. Die Hufen waren instabil und hielten keine lange Ritte. Zusätzlich verletzte sich das Pferd an den Riemen und litt an Scheuerwunden.
Das genagelte Hufeisen sollte erst in den früher Mittelalter erfunden werden. Sie bildeten die bislang beste Form des „Pferdeschuhs“.
Genau in dieser Epoche entwickelte sich das Hufeisen zum Symbol des Glücks. Um das 12. Jahrhundert gab es immer mehr Hufschmiede, die die Hufeisen anfertigten. Die Arbeit mit Metall, Hammer und Feuer sollte etwas Magisches an sich haben und die Mitmenschen faszinieren. Das Volk sprach von einem Wundermetall, das dem Pferd schütze, und von einer Zauberkraft, das das Hufeisen begleite. Schnell verbreitete sich der Glaube, dass Hufeisen unverwundbar mache und einem vor dem Böses abwehren könne. Besonders die Form des Bogens galt für Geister und Katastrophen als „undurchdringlich“. So wurde es zum Brauch, Hufeisen an Eingänge und Türen mit der Öffnung nach unten zu hängen, im Glauben sein Haus oder Farm zu schützen. Hufeisen mit nach oben gehängten Öffnungen standen symbolisch für ein gefundenes Hufeisen. Wenn man dieses Hufeisen andersherum anbrachte, würde das Glück „herausfallen“.
Bis Heute findet man in verschiedenen Einrichtungen Hufeisen an der Wand genagelt. Oft wird noch zu Lande an das Glückssymbol geglaubt und die Tradition des Hufeisen gepflegt. In Großstädten kann man Hufeisen oft in einem Casino oder in einer Spielbank wieder finden. Auch in anderen Einrichtungen, die in irgendeiner Hinsicht mit dem Glück zu tun haben, wird gerne das Hufeisen benutzt.
Lia Fernandes arbeitet für Casino Deutschland und managt dort sie Casino Spiele Zusätzlich schreibt sie gerne über die deutsche Kultur.
Article Source: Casino Articles
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